AGB und Stornobedingungen

Insbesondere bei der Vermarktung über eine eigene Homepage, aber auch über andere Anbieter empfiehlt es sich, zumindest die Bedingungen einer Stornierung von […]

Insbesondere bei der Vermarktung über eine eigene Homepage, aber auch über andere Anbieter empfiehlt es sich, zumindest die Bedingungen einer Stornierung von Seiten der Gäste bereits im Vorfeld klarzustellen.

Gastaufnahmevertrag
Sobald der Gast bei Ihnen bucht, schließt er mit Ihnen einen Gastaufnahmevertrag bzw. Beherbergungsvertrag ab. Dabei spielt es keine Rolle ob der Vertrag mündlich oder schriftlich geschlossen wurde. Der Gast führt die Buchung auch für alle anderen mitreisenden Personen aus, soweit dies ausdrücklich vereinbart wurde. Wir empfehlen eine schriftliche Buchungsbestätigung vom Gast unterschreiben zu lassen. 

Vereinbarte Leistungen
Welche Leistungen vom Beherbergungsbetrieb und vom Gast vereinbart wurden, ergibt sich aus den Angaben im Buchungsangebot, den Katalogangaben sowie der Buchungsbestätigung.

Vertragseinhaltung
Beherbergungsbetrieb und Gast sind zur Einhaltung des Vertrags verpflichtet. Es gilt der Grundsatz „gebucht ist gebucht“. Der Vermieter hat dem Gast die gebuchte Unterkunft zur Verfügung zu stellen und der Gast ist verpflichtet, den vereinbarten Unterkunftspreis zu zahlen.

Rücktritt/Storno
Ein kostenfreier Rücktritt des Gastes ist daher ausgeschlossen. Reist der Gast erst gar nicht an oder tritt er während des Aufenthaltes vom Vertrag zurück, ist er verpflichtet, unabhängig von Grund und Zeitpunkt der Absage, Ihnen den vereinbarten Preis abzüglich der ersparten Aufwendungen zu zahlen. Zu den ersparten Aufwendungen gehören z.B. Wäsche, Frühstück, Strom, Heizung.

Der Vermieter seinerseits macht sich schadensersatzpflichtig, wenn er dem Gast die gebuchte Unterkunft – z.B. wegen Überbuchung – und auch keine adäquate Ersatzunterkunft zur Verfügung stellen kann.

Nach der gültigen Rechtsprechung sind als ersparte Aufwendungen folgende Prozentsätze pauschal abzuziehen:
20 % bei Übernachtung mit Frühstück
30 % bei Halbpension
40 % bei Vollpension.

Bei Ferienwohnungen und Ferienhäusern werden 10 – 20 % pauschal abgezogen.

Sie als Gastgeber sind aber verpflichtet, Ihren Schaden so gering wie möglich zu halten und das Zimmer/die Wohnung wenn möglich weiter zu vermieten. Sie müssen sich das Ersparte auf die Stornogebühr anrechnen lassen.

Wenn der Gast Ihnen nachweisen kann, dass Sie keinen (durch Weitervermietung) oder einen wesentlich geringeren Schaden hatten, muss er keine bzw. deutlich geringere Stornokosten zahlen.

Leistungserbringung
Auch für Sie als Gastgeber sind die vertraglich vereinbarten Leistungen verbindlich. Sie haben die Leistungen so zu erbringen wie es im Katalog angeboten und vereinbart wurde. Dazu gehört als allererstes die Bereitstellung der zugesagten Unterkunft. Falls Sie aus Versehen ein Zimmer doppelt vergeben haben, sollten Sie unverzüglich für gleichwertigen oder besseren Ersatz sorgen, denn der Gast ist berechtigt Schadensersatz zu verlangen.

 

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